Morgens im Hause Z

Ich verrate euch ein Geheimnis: Wenn morgens der Wecker klingelt, springe ich nicht freudestrahlend aus dem Bett. Ich hüpfe nicht elfengleich ins Bad, und ich trällere auch nicht Nana Mouskouris Morgenhymne “Guten Morgen, Sonnenschein!”. Leute, die am Morgen trotz Wecker gut gelaunt aufstehen, sind mir suspekt.

Nein, als bekennender Morgenmuffel brauche ich am Morgen eine gewissen Anlaufzeit. Da halte ich es ganz mit dem Spruch “Morgenstund ist ungesund”. Ich schleiche also erst einmal grimmig durch das Haus und sage mir “stark bleiben – stay strong. Das wird ein TOLLER Tag”! Da ich keinen Kaffee trinke, beinhaltet mein morgendliches Aufwachritual keine dampfende Tasse Kaffee, wie das bei vielen der Fall ist. Auch der morgendliche Smoothie fällt aus, da ich im Halbschlaf keine 2 kg Gemüse bearbeiten möchte.

Früher war das einfacher: Ich konnte länger schlafen und musste dann nicht noch zwei Kinder wortreich davon überzeugen, wie super es ist, das kuschelige gemütliche Bett zu verlassen. Im Gegenteil, oft genug lege ich mich einfach dazu, was zur Folge hat, dass wir uns richtig beeilen müssen, wenn wir es dann doch aus dem Bett schaffen. Gerne begleitet durch ein zweistimmiges: “Mama, ich habe Hunger! Mach mir Frühstück!” Ach Mist, da war doch was.

Actimel Mein Moment

Morgenrituale helfen bei morgendlicher Muffellaune

Die Mädels laufen ins Bad und streiten sich darum, wer zuerst die Zähne putzen darf. Dann ist das (falsche) Handtuch ein Thema. Dass man nicht im Nachthemd aus dem Haus geht, überrascht sie auch jeden Tag aufs Neue. Nach langen Diskussionen findet sich endlich ein Outfit, das für alle Beteiligten okay ist. Ich bin immer wieder erstaunt, dass meine Töchter auch bei Sturm und Regen am liebsten mit T-Shirt, Rock und nackten Beinen aus dem Haus wollen. Strümpfe werden in ihren Augen sowieso überbewertet.

Ich gehe in die Küche und öffne gerade den Kühlschrank, als aus dem Badezimmer lautes Geschrei ertönt. Ich haste zurück und sehe eine tränenüberströmte Marie. 30 Sekunden waren sie allein… tja, kann klappen, muss aber nicht. “Hanna hat gemein geguckt!” bricht es aus Marie heraus. Aha. Ich gucke mindestens ebenso gemein, verteile gute Erziehungsratschläge und begebe mich wieder in die Küche.

Mit Actimel auf der Jagd nach dem Glow

Actimel Fruehstueck

“Gaaaanz ruhig, stay strong”, grummelt es in mir. Im Kühlschrank sehe ich die Actimel-Packung, die ich mir zur Erinnerung an frühere Zeiten gekauft habe. Als Praktikantin bei einer Werbeagentur war ich hautnah dabei, als für Danone Actimel Werbesprüche entworfen und Werbespots entwickelt wurden. Oder dem Model von den Grafikern der morgendliche “Glow” verpasst wurde. Der Glow ist so eine Art Heiligenschein, der um das Model gelegt wird, um das Immunsystem zu visualisieren.

Am liebsten trinke ich Actimel natur, aber die neuen Sorten werden immer kreativer und machen Lust, sie zu probieren. Neu im Kühlregal sind aktuell die Geschmäcker “Heidelbeere & Maca” sowie “Limette Ingwer & Yuzu”. Sobald ich sie bei uns entdecke, werde ich sie unbedingt probieren. Was für andere der Koffein ist, ist für mich der süße Kick, um in die Gänge zu kommen. Frei nach dem Motto “Schütteln, trinken, startklar – und der Tag kann kommen!” gehört dieser eine Moment im morgendlichen Chaos ganz mir, bevor ich es wieder mit fiesen Blicken, falscher Kleidung und hungrigen Mädchen aufnehmen kann.

Actimel_Heidelbeere Maca_3D Actimel_Limette Ingwer Yuzu

Endlich sitzen die Kinder am Tisch, haben eine Schüssel Haferflocken vor sich stehen, picken an einem Apfel und essen zufrieden. Genau so lange, bis Hanna einfällt, dass das bestellte Pausenbrot nun doch “total doof” ist und sie eigentlich etwas anderes mitnehmen möchte. Die Haare sind nicht gekämmt, die Turnsachen sind noch nicht gepackt… und Carinas Freundebuch muss auch unbedingt und gerade jetzt ausgefüllt werden.

Mit Engelszungen rede ich pädagogisch wertvoll auf sie ein. Ich setze sie nicht unter Druck, ich fördere ihre selbstbestimmte Entscheidung, doch pünktlich außer Haus gehen zu wollen, ich lächle freundlich, als Marie noch ein Spielzeug sucht, das unbedingt mit in den Kindergarten muss, und ich… Na gut, sind wir ehrlich: “Wenn ihr jetzt nicht gleich eure Jacken anzieht…” bricht es aus mir heraus. Die Diskussion, warum die Glitzersandalen im Herbst irgendwie suboptimal sind, spare ich mir… Hauptsache, sie sind abmarschbereit.

“Mama ist immer die letzte!”

Endlich stehen die beiden Mäuse fix und fertig im Flur. Sie strahlen mich an… und mir fällt auf, dass ich noch gar nicht angezogen bin. Ich haste nach oben und springe in eine Jeans. Wieder unten ziehe ich mir die Schuhe an, greife nach dem Schlüssel und fahre lo…. ääääh, hallo? Wo ist nochmal der Schlüssel? Interessiert schauen meine Kinder zu, wie ich leise schimpfend hin und her flitze und schließlich immerhin den Ersatzschlüssel finde.

Actimel staystrongDanone Actimel Leckerstay strong Actimel

Stay strong… Gilt das nun für mich, oder für meine Töchter? Aber darüber kann ich mir auch unterwegs keine Gedanken machen, denn natürlich sind “alle anderen Autofahrer” mal wieder völlig rücksichtslos unterwegs. Mein Stammparkplatz ist belegt, und ich kurve herum, während der Zeiger erbarmungslos einem “zu spät” entgegen tickt. Und während die Kinder gerade noch rechtzeitig in ihre Klasse bzw. Gruppe huschen, fahre ich schnell in Richtung Büro. Weit kommt ich nicht, denn ich fahre mitten rein in den Stau. Und als ich endlich viel zu spät im Büro ankomme, lästern die – kinderlosen – Kolleginnen: “Na, hast du heute mal so richtig ausgeschlafen? Hast du’s gut!” In diesem Sinne: Stay strong!

Dieser Beitrag wird von Actimel unterstützt.