Heute ist Tag der Geschwister (oder: Siblings Day). Ich habe heute zum ersten Mal gehört, dass es diesen Tag gibt und er alljährlich am 10. April gefeiert wird.

Geschwister sind ja auch etwas Tolles! Ich habe ich mir meine Gedanken gemacht, und dabei ist diese Liste herausgekommen. Bitte entschuldigt die leichte Verklärtheit. Ich selbst bin Einzelkind und sehe alle, die mit Geschwistern aufzuwachsen, durch die rosarote Brille. Aber meine beiden Töchter leben mir mit ihren 4 und 6 Jahren täglich genau das vor: Schwesternglück.

  1. Schwesternliebe. Schon als die Mädels noch ganz klein waren, habe ich mir vorgestellt, wie sie später miteinander umgehen. Noch bevor die Kleine reden konnte,  waren sie total ineinander verschossen. Sie krabbelten zusammen ins Bett, spielten erste Spiele, kuschelten. Nun sind sie älter und die Liebkosungen sind seltener geworden. Aber sie hängen von morgens bis abends zusammen und sind fast schon wie ein altes Ehepaar.
  2. Schwesternband. Schwestern teilen ein ganz besonderes Band, das auch eine gute Freundin nicht zerreißen kann.
  3. Schwesternstreiche. Niemand kann so tolle Streiche machen wie Schwestern. Sie wissen, was die Eltern ärgert. Und halten zusammen wie Pech und Schwefel, wenn sie zur Rede gestellt werden.
  4. Schwesterngekicher. Schwestern teilen die besten Insider-Jokes.
  5. Schwesternstreit. Streit ist nicht lustig. Ihr kennt euch viel zu gut und wisst, was der anderen weh tut oder sie ärgert. Zum Glück schafft ihr es nicht, länger aufeinander sauer zu sein. Während Mama noch geschockt ist ob der bösen Worte, wird längst schon wieder einträchtig gespielt und getratscht. Egal, wie sehr Schwestern sich auch streiten: Sie werden keine engere Verbündete finden.
  6. Schwesternbündnis. Die eine ist immer für die andere da. Auch wenn es mal brenzlig wird oder eine etwas ausgefressen hat – eure Schwester wird euch beistehen. Schwestern
  7. Schwesternbeistand. Sie ist immer da, wenn du sie brauchst. Selbst wenn ihr gerade gestritten habt, kannst du jederzeit auf sie zählen.
  8. Schwesternzweisamkeit. Ich habe Kinder selten so vertieft miteinander spielen sehen wie Hanna und Marie. Ihr müsst nicht das Alleinsein lernen, denn ihr habt eure Schwester, die stets Zeit mit dir verbringen möchte und dich vermisst, wenn du nicht da bist.
  9. Schwestern-Heimweh. Seid ihr doch einmal getrennt, leidet ihr ganz schlimm. Eine allein zur Oma? Undenkbar. Das haben wir versucht. Die eine heulte bei der Oma, die andere heulte zu Hause. Und wenn mal eine Freundin alleine besucht wird, sitzt die andere unglücklich zu Hause. “Wann kommt Hanna wieder?” – Die Frage kommt im 5-Minuten-Takt, beginnend etwa 10 Minuten, nachdem Hanna das Haus verlassen hat.
  10. Schwesternhilfe. Deine Schwester hilft dir und tröstet dich. Beim Puzzlen, Spielen, Schlafen.
  11. Schwesternverbundenheit. Deine Schwester kennt dich in- und auswendig, denn ihr wachst zusammen auf und sie erlebt dich in allen nur denkbaren Lebenssituationen.
  12. Schwesterncourage. Ihr seid fast immer zu zweit und traut euch auch in fremden Situationen, euch zu behaupten. Mit der Schwester an der Hand ist die fremde Kinderdisco kein Problem. Im Restaurant wird bestellt und bezahlt, und überhaupt ist man zu zweit einfach mutiger als allein.
  13. Schwesternspielzeuge. Können zu Streitereien führen (siehe Punkt 5), aber bei zwei Kindern gleichen Geschlechts steigt der Spielzeugbestand natürlich ins Bodenlose.
  14. Schwesternzimmer. Tagsüber wird zusammen gespielt. Vor dem Einschlafen wird gequatscht. Monster oder andere Schattengestalten, die des Nachts lauern, haben keine Chance, wenn die Schwester im selben Zimmer schläft.
  15. Schwesternkleidung. Gut für die Mama, wenn die kleine Schwester die Kleidung der Großen auftragen kann. Marie ist nun 4 und freut sich, wenn sie Sachen von Hanna bekommt. Ich bin sehr gespannt, wann sich das dreht.
  16. Schwesterngeheimnisse. Du kannst ihr alles anvertrauen. Sogar deine Gedanken über Mama, denn sie kennt Mamas Eigenheiten genauso gut wie du selbst.
  17. Schwesternwahrheiten. Sie wird dir knallhart sagen, wenn du einen bad hair day hast oder du dir die unmöglichsten Klamotten aus dem Schrank holst.
  18. Schwestern-Geheimsprache. Manchmal verstehen sich Geschwister ohne Worte. Da können wir Eltern nicht mithalten. Wenn die eine so sauer ist, dass sie kaum noch sprechen kann, erzählt die andere, was der Grund dafür ist.
  19. Schwesternurlaub. Ich erinnere mich an langweilige Urlaube alleine mit meinen Eltern. Schwestern haben ihre Seelenverwandte immer dabei.
  20. Schwestern… Weil zu zweit einfach alles schöner ist.

Was schätzt ihr an eurer Schwester besonders? Der heutige Tag der Geschwister ist eine gute Möglichkeit, es ihr (oder ihm) einmal zu sagen.

Auch der Stern hat sich zum Welt-Geschwistertag Gedanken gemacht und die Sätze aufgelistet, die Geschwister am häufigsten zueinander sagen. Außerdem habe ich hier noch eine lustige Bilderserie zu Geschwistern gefunden.